Foto: Terje Rakke - Nordic Life/Fjord Norway

Foto: Terje Rakke - Nordic Life/Fjord Norway

Norwegisches Eis

Ein Winterurlaub in Norwegen bietet nicht nur diverse Aktivitäten und Sportarten im Schnee, sondern auch das Eis wird im Winter zur Attraktion. Einige der spannendsten, entspannendsten und ausgefallensten Aktivitäten im norwegischen Eis haben wir hier für Sie zusammengestellt. Ausprobieren lohnt sich!

Eisklettern

Wenn Norwegens Wasserfälle zu Eis gefrieren, dann freuen sich Kletterer und Extremsportler auf eine ganz besondere Form des Wintersports: Eisklettern. Mit seinen zahlreichen, schon im Sommer spektakulären Wasserfällen bietet Norwegen dafür viele Möglichkeiten. Das Top-Revier der Eiskletterer ist Rjukan in der Telemark, wo jedes Jahr ein Festival für Eiskletterer stattfindet. Auch Hemsedal mit dem Hydnefossen ist ein Hotspot für Fans dieses eisigen Sports. Mit den spektakulären Wasserfällen bei Eidfjord sowie am Sognefjord bieten sich auch in Fjordnorwegen weitere Möglichkeiten, gefrorenes Wasser hinaufzuklettern.

Allerdings ist das Erlebnis Eisklettern nicht allein erfahrenen Extremsportlern vorbehalten. Einige Orte bieten geführte Eisklettertouren speziell für Anfänger an. So wird Eisklettern zum Highlight des Winterurlaubs.

Mehr zu diesem spannenden Sport erfahren Sie hier.

Eishöhlen und Gletscherwanderungen

Eis gibt es in Norwegen nicht nur im Winter. Gletscher wie der Jostedalsbreen, der größte Gletscher auf dem europäischen Festland, mit seinen Seitenarmen oder der Folgefonna am Hardangerfjord ermöglichen rund ums Jahr spektakuläre Naturerlebnisse.

Nehmen Sie an einer der geführten Wanderungen teil und lassen Sie sich vom ewigen Eis beeindrucken.

Eisangeln

Nicht ganz so spektakulär wie das Klettern im Eis, aber ebenso unvergesslich ist ein Tag auf dem Eis eines zugefrorenen Sees. Warm eingepackt, mit Picknick am Lagerfeuer neben dem Eisloch, erleben Sie beim Eisangeln die Weite der winterlichen Landschaft in ihrer ganzen Stille und Großartigkeit. Schön, wenn dabei auch noch eine Forelle oder ein Barsch anbeißt.

Schon ab Mitte November finden sich Seen mit tragfähigem Eis, auf denen die ersten begeisterten Eisangler ihre Ruten auslegen. Richtig gemütlich wird es allerdings ab Mitte Februar, wenn die Tage wieder länger werden. Dann kann so ein Tag auf dem Eis zum sonnigen Angel-Event werden. Örtliche Angel-Guides beraten Anfänger und Fortgeschrittene über geeignete Stellen und das richtige Bohren eines Eisloches.

Besonders beliebt bei Eisanglern sind der Femunden-See und seine kleinen Nachbarn in der Region Hedmark. Dort kann man das Eisangeln auch mit anderen Wintersportaktivitäten kombinieren, etwa Schneeschuhwandern oder Skiwandern.

Mehr zum Angeln in Norwegen erfahren Sie hier.